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TuS Harsefeld - TSV Wiepenkathen 1:2

Viktor Pazer bejubelt seinen 1:0-Treffer. Foto Bröhan

Das schlechtere Team siegt

Bezirksliga: TSV Wiepenkathen gewinnt beim TuS Harsefeld mit 2:1

HARSEFELD. Die Trainer waren sich einig: Die schlechtere Mannschaft hat das Spiel zwischen TuS Harsefeld und TSV Wiepenkathen gewonnen. Das Spiel der zwei besten Kreismannschaften dieser Bezirksligasaison gewannen die Wiepenkathener, die durch das 2:1 den dritten Tabellenplatz zurückeroberten.
"Jungs, wir spielen erst vier Minuten und die hatten schon vier 100-prozentige Chancen", schrie TSV-Trainer Jörg Richters, nach vier Minuten, aber erst der zweiten 100-prozentigen Chance der Harsefelder. Der TuS war besonders in der ersten Halbzeit überlegen, doch der TSV schoss das Tor. Viktor Pazer vollendete nach einem Eckball. "Wir brauchen nicht sehr viele Chancen", sagte Richters. Dies habe sich seine Mannschaft während der Saison erarbeitet. Allerdings spiele sie insgesamt zu offensiv, die Defensivarbeit ist das Manko. Die Harsefelder nutzten diese Schwäche nicht. "Das ist unsere Schwäche: Wir schießen einfach viel zu wenige Tore", sagte TuS-Trainer Dennis Mandel. Selbst einen Elfmeter vergab TuS-Spieler Sebastian Allers, weil TSV-Torwart Viktor Meglin die richtige Ecke wählte. Es war die beste von insgesamt zehn Großchancen. (jb)

Tore: 0:1 (33.) V. Pazer, 0:2 (75.) Gurski, 1:2 (90.) Herman
Rot: (83.) Wagenknecht, TSV
TuS: Köser, Aleksiejuk (76. Allers), Hoppe, Langer, Ziemann (48. Wresch), Gorgs (46. Viedts),Ehlers, Hink, Ehrlich, Herman, Berner
TSV: V. Meglin, Reiswich (53. Hall), P. Mencke, Watzlawczyk, J. Pazer, Weisgerber, Wagenknecht, Hofmann, V. Pazer, Deger (60. J.Mencke),Gurski

Artikel erschienen im Stader Tageblatt am 30.05.2011

Finale um den dritten Platz

Bezirksliga (Sonnabend, 16 Uhr, Waldstadion): Beide Seiten sehen dieses Spiel als das Finale um den dritten Platz an. Eigentlich bedeutungslos, aber es geht darum, wer im Kreis Stade die Nummer eins unter den sechs Bezirksligisten ist. "Meine Jungs sind richtig heiß, wollen unbedingt gewinnen", sagt Harsefelds Spielertrainer Dennis Mandel, der wegen muskulärer Probleme selbst nicht auflaufen wird. Seine Mannschaft bekommt es mit der besten Offensive zu tun. Wiepenkathen liegt mit 86 Toren noch vor dem Meister Hagen/Uthlede. "Stark nach vorn, aber schwach in der Rückwärtsbewegung", so lautet das Fazit des Wiepenkathener Trainers Jörg Richters. Für ihn könnten Kleinigkeiten das Spiel entscheiden. Richters: "Um Dritter zu werden, müssen wir das Spiel gewinnen." Jan Mencke ist beruflich verhindert.

Artikel erschienen im Stader Tageblatt am 27.05.2011