TSV Altenwalde - TSV Wiepenkathen 3:3
Wiepenkathen holt einen Punkt
Wiepenkathen. Das 3:3-Unentschieden des Fußball-Bezirksligisten TSV Wiepenkathen im Auswärtsspiel beim TSV Altenwalde fiel erst in der Nachspielzeit. Dennoch war es für Trainer Jörg Richters „ein gefühlter Sieg für uns“.
85 Minuten bestimmten die Gäste das Geschehen, aber fünf Minuten Dämmerschlaf nach der Pause hätten Wiepenkathen fast die Niederlage beschert. Da lag die Mannschaft nach dem Führungstor durch Heinrich Gurski plötzlich mit 1:3 zurück, und Altenwalde hatte sogar die Chance zum vierten Tor. Philipp Mencke konnte gerade noch auf der Linie klären. Richters: „ Das hätten wir wohl nicht mehr verkraftet.“ Wiepenkathen blies nun zur Aufholjagd. Tim Magomedow konnte verkürzen. In der Nachspielminute gelang Philipp Mencke dann der überfällige Ausgleich. „Ich muß der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, dass sie nach dem 1:3 zurückgekommen ist“, lobte Richters.
Das kurze Zwischentief zu Beginn der zweiten Halbzeit begründet der Trainer auch damit, dass die Mannschaft am Vortag an einer Geburtstagsfeier teilgenommen hatte. Das Ergebnis erinnert jedoch an das Vorjahr. Da wurden die meisten Tore in der Bezirksliga erzielt, aber hinten auch reichlich kassiert.
Gelb-Rote Karte: (88.) Jan Mencke, Wiepenkathen, Ballwegschlagen.
Tore: 0:1 (8.) H.Gurski, 1:1 (21.) Berisa, 2:1 (50.) Wölm, 3:1 (52.) Pineiro, 3:2 (69.) Magomedow, 3:3 (90.) P.Mencke.
TSV Wiepenkathen: Viktor Meglin, Philipp Mencke, Jürgen Pazer, Watzlawczyk, Wagenknecht (52. Illies), Viktor Pazer (57. Reiswich), Jan Mencke, Hofmann (79. Weisgerber), Deger, Magomedow, Heinrich Gurski.
Artikel erschienen im Stader Tageblatt am 08.08.2011
TSV Altenwalde - TSV Wiepenkathen
Bezirksliga (Sonntag, 15 Uhr, Sportanlage Oxstedt): Auch für Wiepenkathens Trainer Jörg Richters "ist die Vorbereitung nicht so optimal gelaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Da müssen wir noch gewaltig zulegen". Der Vorjahresdritte, als kreisbester Bezirksligist, wird in dieser Saison hoch gehandelt und möchte diesen Ansprüchen auch gerecht werden. 95 erzielte Tore waren absolute Spitze, 58 Gegentore aber indiskutabel. An dieser Baustelle muss gearbeitet werden. Mit Stürmer Heinrich Gurski, der 31 Tore schoss, stellte Wiepenkathen den besten Schützen in der Bezirksliga. "In Altenwalde müssen alle wissen, um was es geht", sagt Richters. Stefan Wagenknecht stößt wieder zur Mannschaft.
Artikel erschienen im Stader Tageblatt am 05.08.2011


