Startseite | Links | Disclaimer | Impressum

VSV Hedendorf-Neukloster - TSV Wiepenkathen 2:0

VSV mischt in der Spitzengruppe mit

Bezirksliga: 2:0-Erfolg über Wiepenkathen

Wolfgang Nitschke Landkreis. Nach den Siegen im Finale des VSV-Summer-Cups und im Bezirkspokal haben die VSV Hedendorf/Neukloster nun auch die dritte Begegnung in dieser noch jungen Fußball-Saison gegen den TSV Wiepenkathen gewonnen. Damit bleiben die Hedendorfer und die ebenfalls siegreichen Drochterser die Verfolger des Meisterschaftskandidaten Eintracht Cuxhaven.
VSV Hedendorf/Neukloster - TSV Wiepenkathen 2:0. Schon im Pokal hatten die VSVer das Duell gegen Wiepenkathen gewonnen, jetzt gelang die Wiederholung in der Punktspielserie. 2:0 hieß es am Ende verdientermaßen zu Gunsten der Gastgeber, die damit weiterhin in der Spitzengruppe mitmischen, während die TSVer im unteren Mittelfeld der Tabelle verweilen müssen.
Zwei große Abwehrpatzer der Gäste aus Wiepenkathen waren in Durchgang eins die "Höhepunkte": Torhüter Viktor Meglin hatte dabei Glück, dass sein Ausflug an den Strafraum nicht bestraft wurde, denn Hedendorfs Alexander Inacio scheiterte mit seinem Heber am Innenpfosten. Grobfehler Nummer zwei unterlief dann Abwehrchef Philipp Mencke, der das Leder unnötigerweise an den VSVer Jonathan Reineck verlor. Letzterer passte klug quer, und dann hatte Thies Hermann wenig Mühe, ins leere Gehäuse zu schieben.
Im zweiten Abschnitt besaßen die Gäste früh die hundertprozentige Möglichkeit zum Ausgleich. Viktor Pazer hatte Heinrich Gurski in Szene gesetzt, dieser aber traf freistehend nur den Pfosten - Chance vertan. In der über weite Strecken zerfahrenen Begegnung beendeten die Wiepenkathener ihre Hoffnungen auf einen Punkt höchstselbst: Derbes Foul von Jan Mencke an Sebastian Cordes und das wurde vom gut leitenden Schiedsrichter Wiemann (Auetal) zu Recht mit der Roten Karte geahndet. In Unterzahl gab es nichts mehr zu erben für die Gäste, die noch das 0:2 einfingen, als der läuferisch starke Sandy Wilhelm kurz vor dem Abpfiff einen Konter zum Endstand nutzte.
Hedendorf durfte sich über den vierten Saisonsieg freuen, und da bereits einige dicke Brocken zu den Gegnern zählten, ist der Saisonstart der VSVer mehr als geglückt. Trainer Björn Stobbe, der speziell mit Abwehrmann Sven Schlöffel zufrieden sein durfte: "Es war insgesamt kein gutes Derby, aber wir sind natürlich froh, diese drei Punkte eingefahren zu haben. Letzte Serie hätten wir derartige Partien noch verloren. Daran ist erkenntlich, dass wir uns positiv weiter entwickelt haben."
Wiepenkathen enttäuschte über die 90 Minuten, hat derzeit nicht die Aggressivität der vergangenen Saison. Von der letztjährigen 95-Tore-Offensive war wenig zu sehen und auch Trainer Jörg Richters bekannte: "Es läuft nicht bei uns, und wir werden schnell zu unseren bekannten Qualitäten zurück kehren müssen, wenn es in der Tabelle aufwärts gehen soll."
Tore: 1:0 (21.) Hermann, 2:0 (89.) Wilhelm.
Rote Karte: J. Mencke (75., TSV)
VSV: Diener; Reineck, Schlöffel, Lawes, Blohm, Cordes (78. Hoog), Aykaya, Wilhelm, Sattler, Hermann, Inacio (60. Matern).
TSV: V. Meglin; P. Mencke, J. Pazer, Watzlawczyk, J. Mencke, Deger (70. Weisgerber), Wagenknecht (70. Illies), V. Pazer, Hofmann (46. Hall), Gurski, Magomedow.

Artikel erschienen im Stader Tageblatt am 05.09.2011

Bezirksliga (Sonntag, 15 Uhr, Feldstr.): Wie vor einem Jahr hat Hedendorf/Neukloster mit zehn Punkten aus vier Spielen einen ausgezeichneten Start erwischt. "Das Selbstvertrauen ist gewachsen. Derzeit gibt es keine Verletzungen in unserem riesigen Kader. Es macht großen Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten", sagt VSV-Trainer Björn Stobbe. Er fügt aber hinzu: "Ich warne vor schlechten Zeiten." In der Vorsaison gab es gegen Wiepenkathen zwei Niederlagen. Stobbe: "Es riecht nach vielen Toren." Sein Wiepenkathener Kollege sieht Hedendorf als Favoriten. "Vielleicht wird das Spiel für uns ja ein Brustlöser", hofft Jörg Richters. "Weil die entscheidenden Spieler noch nicht in ihrer Bestform sind", hat der TSV-Trainer auch den Grund für den durchwachsenen Saisonauftakt mit fünf Punkten aus vier Spielen ausgemacht. Andreas Reiswich steckt noch bis Mitte September in Prüfungen. Christopher Hall gehört wieder zum Kader. Eine Niederlage in Hedendorf würde Wiepenkathen weiter zurückwerfen.

Artikel erschienen im Stader Tageblatt am 02.09.2011