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Bezirksliga (Sonntag, 15 Uhr, Schwinger Ackerweg): Beide Vereine sind noch sieglos. In der ersten Bezirkspokalrunde siegte Wiepenkathen mit 6:1. "Ein Dreier ist für uns Pflicht, aber so einfach wird es diesmal nicht. Bliedersdorf wird dagegenhalten", glaubt Trainer Frank Steenwarber. Nicht mehr zum Kader gehört Viktor Gurski. Er wird künftig in der Zweiten spielen. Während Wiepenkathen zumindest einen Zähler auf dem Konto hat, ist Bliedersdorf bisher leer ausgegangen. "Nur wenn wir sofort anfangen zu punkten, können wir den Anschluss halten", so SVB-Trainer Sönke Kreibich. Aus der Pokalschlappe vor vier Wochen an gleicher Stelle müssten Lehren gezogen werden. Fehlen wird Urlauber Jöran Glüsen. Nach der Punktspielniederlage gegen Harsefeld (1:5) war Sievern im Heimspiel beim 0:2 nicht übermächtig, für Bliedersdorf aber zu stark.
21.08.2009 erschienen im Stader Tageblatt
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Bezirksliga: Wiepenkathen gewinnt 3:1
Kreis Stade (lko). In der Fußball-Bezirksliga IV steht Bliedersdorf nach der 1:3-Niederlage in Wiepenkathen schon jetzt unter Druck. Harsefeld gewinnt 1:0 gegen Sievern und Drochtersen/Assel II schickt den VfL Horneburg ohne Verstärkung aus der Oberliga-Mannschaft mit 7:0 nach Hause.
TSV Wiepenkathen - SV Bliedersdorf 3:1. Ungläubig blickte Wiepenkathens Heinrich Gurski den Unparteiischen an. Dann trottete er mit hängendem Kopf vom Platz. Nach gespielten zehn Minuten schickte Schiedsrichter Jan-Niklas Platz Wiepenkathens Stürmer zum Duschen. Nach einem Foul hatte sich Gurski mit einem Tritt revanchiert und traf seinen Gegenspieler am Kopf. In der achten Spielminute war der Torjäger das erste Mal in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt. Nach einer feinen Einzelleistung schob er den Ball überlegt ins lange Eck und sorgte für die 1:0-Führung. Nach dem Platzverweis steckte Wiepenkathen jedoch nicht auf. TSV-Führungsspieler Viktor Pazer gab den Weg vor: "Los Jungs, wir spielen jetzt für Heinrich." Die Mannschaft hörte. In der 18. Spielminute erhöhte Tim Magomedow auf 2:0. "Nach der blöden Roten Karte war es kämpferisch eine große Leistung", so TSV-Trainer Frank Steenwarber. Schließlich spielte seine Mannschaft 80 Minuten in Unterzahl. "Dass wir in Überzahl gespielt haben, hat man nicht so richtig gesehen", ärgerte sich SVB-Trainer Sönke Kreibich. "Das sollte uns nachdenklich stimmen", ergänzte er. Besonders ärgerlich sei es gewesen, dass die endgültige Entscheidung durch "einen vermeidbaren" Elfmeter kurz nach dem Anschlusstreffer fiel. Insgesamt wirkte Bliedersdorf zu harmlos in der Offensive und verhielt sich auch defensiv in den entscheidenden Situationen zu nachlässig. Rote Karte: Heinrich Gurski (11./TSV wg. Nachtreten). Tore: 1:0 (8.) H. Gurski, 2:0 (18.) Magomedow, 2:1 (57.) Kreibich, 3:1 (60./FE.) J. Mencke. TSV: W. Meglin, Reiswich, P. Mencke, Schlimm, Hall (46. Berg), J. Mencke, J. Pazer, Zielesniak (78. Stecker), V. Pazer, Magomedow (70. Hofmann), H. Gurski. SVB: Menzel, Müller, Fricke (63. S. Willitzkat), Höper, Koestl, Kreibich, Meyn (66. Lüchau), M. Willitzkat (54. Fuchs), Ehlers, Peters, Obendörfer. Artikel erschienen im Stader Tageblatt am 24.08.2009
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