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Einweihung Gorodki Anlage



Neue Sparte im TSV Wiepenkathen


Der TSV Wiepenkathen nahm in sein sportliches Angebot die alte, aber unbekannte Sportart Gorodki auf, weil sie von vielen Mitbürgern gewünscht wurde und der Integration der Neubürger dient. Der 1. Vorsitzende, Andreas Schütz, begrüßte die zahlreichen Vereinsmitglieder des Sportvereins, freute sich über den anwesenden Vorstand des Schützenvereins Wiepenkathen und die Vertreter des benachbarten Hundevereins.

Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Hermann Ott der Stadt Stade brachte in Vertretung des Bürgermeisters Herrn Rieckhoff seine Freude über die neue Sportart zum Ausdruck und erwähnte die segensreiche Integrationsarbeit des Sportvereins. Auf diesem Gebiet ist sehr viel geschehen und in Wiepenkathen geleistet worden. Die Sportart Gorodki unterstützt die notwendige Integrationsarbeit und trägt dazu bei, dass man in der Gemeinschaft mit anderen Sportlern seine sportlichen Kräfte misst und die Vereinslandschaft erweitert. Die Gemeinschaft kann hilfreich sein und das Lebensgefühl positiv beeinflussen und fördern.
Die Anlage entstand auf dem Gelände des Schützenvereins. Präsident Schreiber erwähnte, dass der Vorstand diese Initiative des neuen Sportangebots unterstützt und wünschte vom Verein eine gute Zusammenarbeit. Auch der Hundeverein liegt in unmittelbarer Nachbarschaft und hieß die Sportler herzlich willkommen.

Streetworker Renat Aminev war während der Bauphase ein kompetenter Ansprechpartner. Er brachte seine Freude über die Fertigstellung zum Ausdruck und wies auf den Sinn und die Bedeutung der neuen Sportanlage hin, die vom Landessportbund gefördert wurde. Viele freiwillige Arbeitsstunden waren erforderlich, um das Werk zu vollenden. Andreas Schütz dankte im Namen des Vereins für den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer.

Nach der Übergabe versammelten sich die Anwesenden zu einem Büfett im Grillhaus, zu dem der Sportverein und die Aussiedler-Familien eingeladen hatten. Neben kasachischen Spezialitäten und russischen Köstlichkeiten nach alten Rezepten fand man auch deftige Wurst aus Niedersachsen. Von allen Seiten gab es Lob und Anerkennung. Zwei Sponsoren von Schwab-Immobilien, Buxtehude überreichten an die Sportler beflockte T-Shirts, welche dankbar entgegen genommen wurden. Rund herum ein guter Start, unsere Freunde sollen sich in Wiepenkathen wie zu Hause fühlen und andere zum Mitmachen gewinnen.

GORODKI ist ein uraltes Spiel. Noch bevor die Menschheit das Rad und den Ball erfunden hatte, spielten unsere Vorväter, in der damals ganz knappen, arbeitsfreien Zeit, dieses Spiel. In der jüngsten Vergangenheit hat sich aus diesem Spiel in verschiedenen Ländern eine Sportart entwickelt. Besonders populär war diese Sportart in der ehemaligen Sowjetunion, wo schon 1923 der erste Gorodki-Sportverband gegründet wurde. In den 50-70 Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde in der Sowjetunion fast jedes Stadion, Kurhaus und jeder Park für Kultur und Erholung mit einer Gorodki-Anlage ausgerüstet. Es wurden land- und unionsweite Wettkämpfe durchgeführt. Nach Fußball waren in jenen Zeiten Gorodki die zweitpopulärste Sportart in Russland, Weißrussland und der Ukraine. In Schweden, Finnland und Türkei ist diese Sportart auch bekannt. Die erste Gorodki-Anlage in Deutschland wurde in Karlsruhe von jungen Spätaussiedlern aus Russland mit der Unterstützung von Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe, sowie Sport- und Bäderamt der Stadt Karlsruhe gebaut und am 19.10.2001 feierlich vom Bürgermeister in Karlsruhe, Harald Denecken, eröffnet. Anmerkung: Information vom Verband aus dem Internet.

Trainingszeiten: Sonntag 12.00 Uhr am Schützenplatz/Gorodki-Anlage
Interessenten sind herzlich willkommen!!!

Der Vorstand

Bilder von der Einweihung der Gorodki Anlage


Gorodki
Die Goroki Anlage