Vereinsmeisterschaft 2011
Siegerehrung im Hochsprung-Pokalspringen, v.l.n.r. Volker Schüller, Text: Elisabeth Zacher, Foto: Wolfgang Piltz Kahtleen Bohmann, Elisa Warwas, Jan Kragge, Lewy Oellerich, Alexander Klintworth, Gerd Prinzler, Annette Prinzler
Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften 2011
Nachdem der erste Termin für die Leichtathletik-Vereinsmeisterschaften des TSV Wiepenkathen ins Wasser gefallen war, spielte das Wetter beim zweiten Termin im September mit. Zunächst sorgten zwar noch einige Regentropfen, die den Gästen aus Oldendorf nachgereist waren, für unfreiwillige Abkühlung, doch dann gewann die Sonne den Kampf und half mit, dass etliche Sportler und Sportlerinnen mit persönlichen Bestleistungen punkten konnten, und die Helfer ins Schwitzen kamen.
Während die Besten um die Vereinsmeistertitel in den verschiedenen Altersklassen, die Siege und gute Platzierungen in den Wettbewerben kämpften, nutzten andere Schüler und Schülerinnen und auch einige Erwachsene den Wettkampf, um die für das Deutsche Sportabzeichen geforderten Leistungen in den Disziplinen Sprint, Werfen/Stoßen und Sprung nachzuweisen.
Zwar stellten die Gäste vom LGK Nord Stade in der Gesamtwertung in allen Wettbewerben der Schülerinnen der Altersklassen D und C die Siegerinnen, doch sorgten vor allem die Schüler des TSV Wiepenkathen dafür, dass die Gesamtbilanz ausgeglichen war. Mit
ihren Mannschaftsleistungen im Dreikampf (5546 Punkte) und im Vierkampf (7117 Punkte) gehören nun Henrik Bohmann (M13), Calvin Wohlers (M12), Torge Vollmers (M12), Marc Duwe (M12) und Lukas Rauch (M12) mit zu den besten Mannschaften in Niedersachsen. Besonders hart umkämpft waren die Vereinstitel im Dreikampf in den Altersklassen W8 und jünger und M12. Bei den Schülerinnen warf sich Merle Zacher in der letzten Disziplin knapp vor die bis dahin führende Tabea Jungiereck (755 zu 753 Punkte). Noch knapper fiel die Entscheidung bei den Schülern aus. Hier gewann mit einem Punkt Vorsprung Calvin Wohlers vor Torge Vollmers (1183, 1182).
Nach Abschluss der Dreikämpfe maßen sich Teilnehmer aller Altersklassen gemeinsam im traditionellen Hochsprung-Pokalspringen, dessen Ergebnisse auch in die Vierkampfwertung einflossen. Um die Pokalsieger feststellen zu können, ermittelten zunächst die Kampfrichter mit der Messlatte die Größe der Teilnehmer. Denn diejenigen mit der geringsten negativen Differenz zwischen übersprungener Höhe und Körpergröße würden die Sieger sein. Dann begannen die jüngsten und kleinsten zu springen. Nach und nach wurde die Latte höher gelegt, die älteren Teilnehmer stiegen in den Wettkampf ein und die jüngeren aus. Und die Spannung stieg. Reicht meine Differenz oder ist jemand anderes besser?
Erst nach Abschluss aller Sprünge und einer kurzen Berechnung stand dann fest: Die Pokale gewannen Kathleen Bohmann (W
15, 1, 48 m) vom TSV Wiepenkathen und Jan Kragge (M13, 1,48 m, VfL Stade), dicht gefolgt von Elisa Warwas (W11, LGK Nord
Stade) bzw. Lewy Oellerich (M10, LGK Nord Stade). Alexander Klintworth (Männer, 2,05) sprang wie in den vergangenen Jahren
außerhalb der Pokalkonkurrenz mit. Zuvor hatte er schon im Weitsprung mit 6,57 m (persönliche Bestleistung) beeindruckt.
Text: Elisabeth Zacher, Foto: Wolfgang Piltz
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